für Sie ...

1. Raunacht

Die Raunächte (oder auch Rauch- oder Rauhnächte) liegen im Zeitraum zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige.

Die zwölf Heiligen Nächte ergeben sich astronomisch durch den rechnerischen Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr, diese besonderen Nächte sind weder dem alten Mondjahr noch dem neuen Sonnenjahr zugehörig – sie befinden sich zwischen den Zeiten und ziehen daraus ihre mystische Bedeutung.

In dieser Zeit sollte möglichst nicht gearbeitet werden, sondern gefeiert, Rückschau gehalten und orakelt werden: wir prüfen, was wir definitiv nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen wollen, wir schaufeln uns seelisch und gedanklich frei.

Eine Möglichkeit, die Tage zu gestalten liegt darin, die ersten sechs Nächte auf das alte Jahr zurückzublicken und sich in den restlichen auf die Zukunft einzustimmen.

In der gesamten Zeit gilt es, besonders auf seine Träume zu achten, sich in jeder Nacht einer anderen Frage zu widmen und die Gefühle beim Einschlafen und Aufwachen besonders zu beachten.

Folgende Reihenfolge wäre stimmig:

 

1. Raunacht:

Wie steht es um meine familiären Wurzeln? Welche sind kraftvoll, wo braucht es Versöhnung?